Kathrin Tschorn

Redaktion | Lektorat | PR

Wozu brauche ich ein Lektorat?

Zunächst einmal wirkt es auf viele abschreckend, dass ein Korrektorat bzw. Lektorat Geld kostet. Schließlich haben wir alle mal lesen und schreiben gelernt. Führt man sich aber vor Augen, wie wichtig ein fehlerfreier und verständlicher Text bei wissenschaftlichen Arbeiten oder Werbematerialien ist, können sich die Kosten für ein Lektorat schnell amortisieren. Die Überprüfung beim Lektor hat den Vorteil, dass er unvoreingenommen mit einem geschulten Auge arbeitet und dabei seine besonderen Fertigkeiten im Umgang mit der (deutschen) Sprache einsetzt. Denn auch Lektor wird man nicht ohne Qualifikation.

Qualifikationen

Lektor ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Sie können sich also nicht sicher sein, ob Sie das bekommen, was Sie erwarten. Lassen Sie sich am besten eine Probeseite lektorieren und schauen Sie, inwiefern dies Ihren Ansprüchen genügt.

Die meisten Lektoren arbeiten freiberuflich und haben sich auf unterschiedliche Textarten spezialisiert (wissenschaftliche Arbeiten, Romane, Werbetexte etc.), je nach Qualifikation und persönlicher Vorliebe. Eine einheitliche Ausbildung gibt es nicht; meistens sind es Absolventen einer Geisteswissenschaft, viele haben in Verlagen oder Medienberufen gearbeitet. Gute Lektoren haben eins gemeinsam: ein ausgeprägtes Sprachgefühl.

Ich habe mein ganzes Leben mit Sprache gespielt und gearbeitet. Dies führte dann auch dazu, dass sich mein beruflicher Werdegang immer um die Arbeit mit Sprache gedreht hat. Das ging vom Studium über Tätigkeiten in verschiedenen Redaktionen, als freiberufliche Journalistin, Bloggerin und im PR-Bereich – stets stand dabei für mich vor allem das Schreiben im Mittelpunkt. Ich verfüge über ein breit gefächertes Allgemeinwissen und jahrelange Erfahrung in der Textarbeit. Seit jeher verfolgte mich auch der Satz: „Kannst du da mal drüberlesen?“

Was mich sonst noch als Lektorin qualifiziert? Schlechte Sprache tut mir weh. Ein Bindestrich, der fälschlicherweise als Gedankenstrich genutzt wird, führt zu einem Zwicken in der Magengegend. Von einer Verwechslung zwischen der Konjunktion „dass“ und dem Relativpronomen „das“ bekomme ich Kopfschmerzen. Erspüre ich einen „unschön“ konstruierten Satz, muss ich ihn fast zwanghaft umstellen. Sprache ist für mich nicht nur Informationsübermittler, sondern auch eine wundervolle Melodie, in der jedes einzelne Wort punktgenau gesetzt werden muss, damit die Gesamtkomposition einen auf literarischen Wolken schweben lässt.

Leidenschaft und Qualität – das zeichnet mich als freiberufliche Lektorin aus.

Fehlerfrei und richtig

Ein seriöser Text darf keine Fehler enthalten. Dies ist nicht nur der Anspruch eines Korrektors bzw. Lektors. Hat man einen Text verfasst, tut man sich oft schwer damit, seine eigenen Buchstabendreher, doppelten Wörter und fehlenden Kommata zu entdecken. Selbst jemand, der über gute Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse verfügt, findet im eigenen Text nicht alle Fehler. Und hinterher ärgert man sich, weil man eigentlich Offensichtliches übersehen hat. Der eigene Anspruch, einen perfekten Text zu liefern, und Zeitdruck tun meist ein Übriges.

Ein Lektor betrachtet Ihren Text mit einem frischen und geschulten Auge und begibt sich zielgerichtet auf Fehlersuche. Alle Mängel zu finden, ist dabei selbst für den Fachmann ungefähr so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto plus Superzahl. Sie sind in Büchern sicherlich auch schon über den einen oder anderen Fehler gestolpert und selbst der Duden – einem der wohl am gründlichsten redigierten Werke aller Zeiten – bildet keine Ausnahme. Ein guter Lektor hat eine minimale Quote verbleibender Fehler. Halten Sie sich besser fern von Lektoren, die Ihnen Fehlerfreiheit garantieren. Auch Angebote für 1,20 pro Seite sollten Sie mit Vorsicht genießen. Lektorat ist eine anspruchsvolle Arbeit; für einen Dumpingpreis erhalten Sie meist nur einen Durchlauf mit einem Korrekturprogramm – und das können Sie in jedem Schreibprogramm selbst erledigen.

Verständlich und leserfreundlich

Gute Texte zeichnen sich dadurch aus, dass die Leser nicht nur die enthaltenen Informationen aufnehmen, sondern ihn sich auch gerne zu Gemüte führen. Um den Leser an diesen Punkt zu führen, muss das Geschriebene sprachlich angenehm und auch Texte über komplexe Themen leicht verständlich sein. Ein Lektor kümmert sich auch um diese Baustelle und überprüft ihr Werk auf Stil und Leserfreundlichkeit. Er gibt Ihnen Empfehlungen, wo sie es wie verbessern können, und verleiht ihm somit den letzten Schliff, das sprachliche Feintuning sozusagen – ohne ihren eigenen Stil zu verwässern.

Da auch ein Lektor kein Fachmann in jedem Gebiet sein kann, wird er im Fall der Fälle Rücksprache mit Ihnen halten. Generell sind Detailkenntnisse für ein Lektorat gar nicht nötig (außer im Fachlektorat), da es in erster Linie um die sprachliche Darbietung geht. Für den Inhalt sind ja bereits Sie der Fachmann.

Das Beste zum Schluss

Sie sehen: Ein Lektorat ist eine lohnenswerte Ausgabe. Schließlich wollen Sie, dass das Werk, an dem Sie so lange mit Herzblut gearbeitet haben, auch sprachlich richtig beim Leser ankommt. Gemeinsam können wir aus Ihren Texten das Beste herausholen!

Kontaktieren Sie mich, damit wir gemeinsam das Beste aus Ihren Texten herausholen können!

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Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 24. Mai 2012 von in Kreativität, Schreiben.
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